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Valerie Tscheplanowa

Salzburger Festspiele

Valerie Tscheplanowa spielt in der Inszenierung von Ulrich Rasche „Die Perser“. Salzburger Landestheater, weitere Vorstellungen am 20., 21. sowie 23.-27.8.; www.salzburgerfestspiele.at. Ab 28.9. im Schauspielhaus Frankfurt/Main, www.schauspielfrankfurt.de 

Die Salzburger „Perser“ sind nun ein moralischer Exzess, fast eine Predigt. Die zart verzweifelnde Tscheplanowa, die höhnisch auftrumpfende Bürkle und die zornig einherstampfende Ziolkowska zerdehnen die Worte des Textes, als wollten sie der Welt die Botschaft des Stücks ein für allemal ins Gewissen hämmern. Aus den Kehlen der Männer wird mit Ach und Weh das Einmaleins der Todesarten und die Namensliste der ermordeten Heerführer geröhrt.

Und doch muss man schon sehr kaltherzig sein, wenn man sich von diesen Salzburger „Persern“ und ihren drei großartigen Hauptakteurinnen im Zentrum nicht immer wieder ergreifen lässt. Weil sie auf hinreißende Weise lehren, was kurz vor Schluss der Heimkehrer Xerxes stellvertretend für alle kämpfenden Männer schreien darf: Krieg ist „das nackte Elend“. (Spiegel vom 19.08.18)

we are innocent when we sleep

schaubühne 2018/19 season issue

1.Lars Eidinges, Christian Jankowski | 2.Kay Schulze, Damir Avdic, Lukas Turtur  | 3. Laurenz Laufenberg, Maria Hartmann | 4. Florian Anderer | 5. Lars Eidinger, Iris Becher, Usine Lardi

The campaign for the 2018/19 season follows an idea by conceptual artist Christian Jankowski. Under the title „We are innocent when we sleep“, Jankowski had actresses and actors from the ensemble staging each other in their sleep, based on pictures of „sleeping pranks“ (pranks with fallen asleep) as they circulate on the Internet.
As is usual with such pranks, sleepers do not know for sure in which way, by whom and by how many they were altered. Photographed by Joerg Reichardt the „sleeping pranks“ show the ensemble in an unusual and sometimes irritating way, changing between opposites such as excess/calculus, trust/being at the mercy, inside/outside, schadenfreude/pity, human/object.


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